Massagen werden schon seit vielen Jahrhunderten nicht nur in der chinesischen Medizin angewendet. Auch in Deutschland kam es in letzter Zeit zu einer erhöhten Nachfrage nach der „kleinen Entspannung“ für zwischendurch. Fitnesscrack gibt einen Einblick in die Welt der Massagen.

Viele Menschen fahren statt an den Ballermann in die Berge zum Wellness-Urlaub, trinken Buttermilch statt Bier oder Cocktails an der Bar und statt Faulenzen am Strand gibt es Massagen. Für einige ist dies bereits selbstverständlich geworden, andere können damit immer noch nichts anfangen und glauben nicht an die heilende Wirkung einer Massage.

Massagen: Vorteile für die Gesundheit

Je nach Massage können bestimmte Verspannungen, Schmerzen oder eben auch Krankheiten gelindert werden.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Wellness-Anwendungen, die vordergründig Entspannung und körperliches Wohlbefinden auslösen und Massagen, die potentiell auch Krankheiten lindern können.

Massagen und Wellness-Anwendungen steigern grundsätzlich die Durchblutung, lösen Verklebungen zwischen Gewebsschichten (Faszien), entspannen die Muskeln und dienen neben der Schmerzlinderung auch der Beruhigung des Körpers, da es der Meditation ähnelt.

Unterschiedliche Massagen im Überblick

Grundsätzlich wird zwischen zwei Massage-Arten unterschieden:

Entweder wird direkt auf die betroffene Stelle eingewirkt (z.B. Rückenmassage oder Sportmassage) oder aber indirekt. Hier ist die Wirkung reflektorisch (z.B. Fußreflexzonenmassage).

  • Normale Massage: Diese Massage ist der Klassiker und behandelt Verspannungen und Verhärtungen der Muskulatur. Sie wirkt entspannend und wird meist mit Aromaölen und Entspannungsmusik angeboten.
  •  Thai Massage: Bei dieser Form der Massage liegen die Energielinien im Fokus, die durch bestimmte Druckpunkte Blockaden lösen sollen und den Energiefluss positiv fördern.
    Vorsicht: Nichts für Weicheier! Nicht unüblich ist dabei der Einsatz von Knien, Ellenbogen und Füßen, was zu kurzzeitigem Schmerz führen kann. Klärt am besten vorher ab, wie intensiv die Behandlung sein darf.
  • Hot-Stone- Massage: Hier werden erhitzte (manchmal auch zusätzlich kalte) Steine auf die zu behandelnden Stellen gelegt. Durch die Tiefenwirkung der Wärme können intensive Verspannungen gelöst werden. Ähnlich wirken heutzutage auch Salben und Cremes bei Muskelschmerzen.
  • Fußreflexzonenmassage: Durch spezielle Druckpunkte an den Füßen sollen indirekt Energien freigesetzt werden.

Fazit: Grundsätzlich gilt, dass Massagen zur Entspannung durchaus sinnvoll sein können. Das Problem ist aber, dass überwiegend nur eine kurzfristige Besserung erreicht wird, denn die Verspannungen und Schmerzen kommen von Fehlstellungen oder schwacher Muskulatur. Ein passendes Training der Muskulatur kann vor wiederholten Anwendungen bewahren.

Titelbild: pixabay.com – rhythmuswege (CC0 Public Domain)

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1 Kommentar

  • Ich gehe regelmäßig zur Massage und will nicht mehr darauf verzichten müssen. Man vergisst alles um sich herum. Wie 60 Minuten Kurzurlaub 🙂

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