Low oder High Carb, vegetarisch oder vegan. Oder doch lieber Paleo? Mit den Jahren haben sich viele Ernährungsformen gebildet und schwirren nun durch die Welt der Ernährung. Es scheint im Trend zu sein, nicht noraml zu essen. Doch es gibt auch wirklich ungewöhnliche Ernährungsformen, von denen man noch nicht viel gehört hat. Fitnesscrack hat ein paar der extremsten Ernährungsformen für Euch zusammengefasst.

Ungewöhnliche Ernährungsformen: Ein Überblick

Die Freeganer protestieren gegen die Verschwendung von Nahrungsmitteln. Sie ernähren sich nur von Lebensmitteln, die im Müll gelandet sind. Dass man davon durchaus satt werden kann, zeigen Studien, die davon ausgehen, dass pro Kopf und Jahr ungefähr 100 kg Lebensmittel weggeworfen werden, die eigentlich noch genießbar sind. Pro Sekunde landen in Deutschland 313 kg noch genießbarer Lebensmittel im Müll. Diese Art der Wegwerfgesellschaft muss natürlich nicht sein, denn auch aus Resten kann man noch tolle Gerichte zaubern! Ob man aber dann direkt in die Mülltonne greifen muss anstatt in den Supermarkt zu gehen, ist die Frage.

Die Frutarier ernähren sich nur von Früchten von Pflanzen. Und zwar nicht von irgendwelchen Pflanzen. Nein, die Pflanzen müssen danach noch weiter wachsen können. Dabei sind dann Kartoffeln, Weizen und Co. tabu, denn hier werden die ganzen Pflanzen entweder aus dem Boden gerissen oder abgeschnitten. Gegessen werden dürfen hingegen Äpfel, Birnen und Kirschen.

Eine noch extremere Unterform der Frutarier ernährt sich zudem nur von Fallobst, weil das Pflücken den Pflanzen Schmerzen zufügt, wie sie behaupten.

Die Rohkostler sind nun nicht ganz so extrem wie die vorherigen Kandidaten. Sie essen die Nahrung, wie es der Name schon sagt, nur roh. Grund: Pflanzen, die über 40 Grad erhitzt werden, verlieren sämtliche Vitamine. Das Problem dabei ist aber, dass durch das Kochen Bakterien und Keime abgetötet werden.

Eine nicht ganz so gesunde Variante also.

Bei einem echten Ernährungswarrior (= engl. Krieger) gibt es nur eine Mahlzeit am Tag – das Abendessen. Diese Mahlzeit fällt dann aber so üppig aus, dass sie den Körper den ganzen folgenden Tag mit Nährstoffen versorgt – in der Theorie. Das Ziel: Durch das Hungergefühl tagsüber soll der Stoffwechsel verbessert und das Nervensystem angeregt werden. Fraglich ist allerdings, wie dieses Fasten mit einem normalen Lebensstil vereinbart werden kann, denn ein leerer Magen studiert bekanntlich nicht gern.

Wie Ihr seht, gibt es eine Vielzahl an ungewöhnlichen Ernährungsformen. Könntet Ihr Euch vorstellen, Euch so zu ernähren? 

Titelbild: Pixabay – comfreak (CC0 Public Domain)

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